Wussten Sie schon, dass Menschen keine Mäuse

sind? Tatsächlich? Herzlichen Glückwunsch, denn dann sind Sie viel schlauer, als zum Beispiel der Wissenschaftsrat. Der Wissenschaftsrat ist ein Gremium, welches Forschungsvorhaben als förderwürdig einstuft. Zum  Beispiel das neue Forschungsinstitut Imitate der Albert-Ludwigs-Uni Freiburg. Ein Gremium ist prima. Finde ich. Das ist so schön neutral. Da kommt man nicht gleich auf die Idee, dass Menschen dahinter stecken. Denn Menschen sind doch eigentlich – oder werden zumindest so definiert –  verstehend, verständig, bzw. weise, gescheit, klug, vernünftig und was weiß ich noch alles.

Demnach können aber in dem Wissenschaftsrat, dem Gremium also, keine wirklichen Menschen tätig sein. Denn die müssten doch wissen, dass Menschen keine Mäuse sind. Oder der Herr Gerd Walz, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin des Freiburger Uniklinikums und  Imitate-Sprecher. Oder seine Forscherkollegen und -kolleginnen. Oder die Landeswissenschaftsministerin Theresia Bauer (von den Grünen !) und ihre  ‚Bundeskollegin‘ Johanna Wanka.

Denn selbst wenn diese Gremienmenschen und Direktorenmenschen und Tierforschermenschen und Wissenschaftsministermenschen nicht verstehend, verständig, vernünftig und weise sind, so könnten sie doch vielleicht wenigstens klug sein. Und kluge Menschen machen sich schlau, wenn sie was nicht gleich wissen. Und bringen in Erfahrung, was da mit insgesamt 57 Millionen Euro gefördert wird.

Sie machen sich zum Beispiel schlau darüber, ob es wirklich Sinn macht, durch Injektion von Krebszellen bei Mäusen bösartige Tumore auszulösen. Sie machen sich schlau darüber, dass es zwar gelingen kann, bei Mäusen diese im Labor hergestellten Tumore zu bekämpfen, dass sich aber daraus  keine wirksamen Therapien bei Menschen ergeben haben. Sie machen sich schlau darüber, dass Tierversuche nicht auf Menschen übertragbar sind – denn Menschen sind eben keine Mäuse. Und nebenbei bemerkt auch keine Schafe. Denn den Schafen wurden dann schon mal in einem Versuch die Beine gebrochen um herauszufinden, wie das denn mit dem Zusammenwachsen der Knochen so ist. Bei den Schafen. Die auf 4 Beinen laufen und nicht auf 2 Beinen so wie wir Menschen. Und wer auf 4 Beinen läuft, der hat eine ganz andere Belastung als einer, der auf 2 Beinen läuft. Wo macht der Vergleich und die Forschung hier Sinn? Und warum wird nicht viel mehr Geld in tierversuchsfreie Forschungsmethoden investiert – davon wurden unzählige in den letzten Jahrzehnten entwickelt. Zum Beispiel In-vitro-Verfahren, bei denen potentielle Wirkstoffe an Mikroorganismen oder menschlichen Zellen und Gewebe getestet werden. Und diese Tests an Mikroorganismen und Zellen und Gewebe sind schmerzfrei!

Die obenstehenden Informationen über den Unsinn der Tierversuche sind Auszüge aus  der Broschüre ‚Der Mensch ist keine Maus – falsche Versprechungen der tierexperimentellen Forschung‘ von  ‚Ärzte gegen Tierversuche e.V.‘ Ausführliche Informationen finden Sie unter http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de.  Wenn Sie denken, Sie halten das nicht aus, das wollen Sie nicht lesen und nicht die Bilder sehen auf der o.g. Homepage, dann fasse ich hier am Ende dieses Beitrags nur ein paar Fakten zusammen. Für Menschen, die Tiere lieben und helfen möchten, dass diese ganzen sinnfreien Tierversuche endlich aufhören. Und die vielleicht auch endlich mal Argumente haben möchten gegen Tierversuche und nicht ’nur‘ einen Kloß im Hals, das Gefühl, dass so etwas einfach nicht sein darf. Dass wir so etwas nicht zulassen dürfen. Dass es ethisch nicht vertretbar ist. Und für  Gremien und schon erwähnte Personenkreise, die sich vielleicht auch mal über das informieren wollen, was sie so großzügig finanziell unterstützen und fördern. Schlau machen halt.

Und das ist meine Bitte an Sie: Wir haben heute alle Möglichkeiten, uns zu informieren. Sie, als Fürsprecher für die Tiere: sammeln Sie Argumente gegen Tierversuche, tauschen Sie sich aus, schließen Sie sich zusammen, schauen Sie nicht weg. Tun Sie Ihre Meinung kund und holen Sie sich Unterstützung. Stellen Sie sich vor, es ist Ihr Hund, Ihre Katze, Ihr Pferd, Ihr Tier – egal was es ist. Tierversuche verursachen so viel Leid, Kummer und Schmerzen: für nichts.

Und Sie, die Sie mit Tierversuchen zu tun haben, direkt oder indirekt: Hinterfragen Sie das, muss es wirklich sein, dass so viele Millionen von Tieren sterben? Wenn Sie nur den geringsten Zweifel haben: artikulieren Sie ihn. Machen Sie sich zu Nutze, dass wir heute Zugriff auf die Ergebnisse der Versuche haben können und hinterfragen Sie die Erfolge kritischer. Machen Sie sich bewusst, dass nicht an Dingen sondern an Lebewesen geforscht wird. Und in diesem Fall können Sie forschen mit foltern gleichsetzen.

Und Sie, die mit Tieren so gar nichts am Hut haben. Wahrscheinlich sind Sie dann gar nicht auf dieser Seite – wenn aber doch, dann denken Sie einfach darüber nach, wie es wäre, wenn Sie stundenlang in einem Becken um Ihr Leben schwimmen müssten. Vorher hat man Ihnen noch ein bisschen Testosteron gespritzt. Warum Sie um Ihr Leben schwimmen müssen? Wenn Sie aufgeben und sich treiben lassen, dann ist erwiesen, dass Sie zu Depressionen neigen und keinen Lebensgeist haben. Blöder Test? Nicht aussagekräftig? Richtig ! Wird aber an der Universität Düsseldorf an Ratten durchgeführt. Und ist sicher auch von einem Gremium als förderwürdig eingestuft worden. Was wäre eigentlich, wenn Sie sich treiben lassen um Energie zu sparen? Depression, fehlender Lebensgeist oder etwa eine schlaue Überlebensstrategie?

 

Und hier sind sie jetzt also, einige Fakten über Tierversuche, zitiert/übernommen aus dem Informationsblatt der Ärzte- gegen-Tierversuche.eV

  • Tierversuche sind grausam. Mehr als 3 Millionen Tiere sterben jedes Jahr in Deutschland im Tierversuch. D.h. alle 10 Sekunden stirbt ein Tier. Die Dunkelziffer ist mindestens 2,5 mal so hoch, tatsächlich leiden und sterben 7,7 Millionen Tiere im Labor
  • Tierversuche sind nicht übertragbar. Ratten vertragen 300-mal mehr Asbest als der Mensch, bevor sie Krebs bekommen. Mäuse vertragen 1 Million mal mehr Bakterien als der Mensch, bevor sie eine Blutvergiftung bekommen
  • Bei 25.000 Tierversuchsstudien gab es eine ‚Erfolgsquote‘ für die klinische Anwendung von 0,024%.
  • Tierversuche sind gefährlich. Zwar leider hauptsächlich für die Tiere aber nicht nur. 92 % der aufgrund von Tierversuchen für den Menschen als wirksam und ungefährlich geltenden Medikamente fallen durch die klinische Studie (= Menschenversuch) und erhalten keine Marktzulassung (wieviel Geld wird denn dann dafür verpulvert?)
  • 20-50% der zugelassenen Medikamente werden später wieder vom Markt genommen oder mit Warnhinweisen versehen.
  • 58.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an Nebenwirkungen tierversuchserprobter Arzneimittel = Todesursache Nr. 4
  • Tierversuche sind Geldverschwendung. Mindestens 2,7 Milliarden € stehen allein der Deutschen Forschungsgemeinschaft jährlich aus unseren Steuergeldern für Tier- versuche zur Verfügung – der tierversuchsfreien Forschung nur 4-5 Millionen €.
  • Tierversuche sind ein lukratives Geschäft. Zwischen € 60,00 und € 2.000,00 kostet 1 Maus, je nachdem, wie der Experimentator sie ‚gebaut‘ haben will. Daraus ergibt sich allein in Deutschland ein Umsatz von 1,9 Milliarden pro Jahr nur für MÄUSE.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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